{"id":2182,"date":"2013-03-02T00:00:25","date_gmt":"2013-03-01T23:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=2182"},"modified":"2013-06-02T08:11:29","modified_gmt":"2013-06-02T07:11:29","slug":"das-wurde-ich-nicht-missen-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=2182","title":{"rendered":"Das w\u00fcrde ich nicht missen wollen"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Erfolgsstory der laut eigenen Angaben gr\u00f6\u00dften Einzelhandelskette des Entertainment-Softwarebereichs beginnt im Jahre 1984 mit \u201eBabbage&#8217;s\u201c einem einzigen Spiele-Laden in Dallas, Texas. Von da geht es im Auf und Ab der M\u00e4rkte \u00fcber Rettungsaktionen, Merger und Umstrukturierungen in einer wilden Fahrt bis zur globalen Dominanz 2013: Heute z\u00e4hlt GameStop, wie das Unternehmen nun schon seit Jahren hei\u00dft, mehr als 6.600 Filialen in 15 L\u00e4ndern der Welt. <!--more-->Das Konzept ist dabei immer gleich: ein kleiner Laden, zumeist in einem gut frequentierten Einkaufszentrum, viel Laufkundschaft und eine m\u00f6glichst niedrige Schwelle zum Produkt. Games f\u00fcr jedermann. Auch in Deutschland finden sich die Auftankstationen f\u00fcr Games in jedem gr\u00f6\u00dferen Ballungszentrum. Doch wie geht es dem einzelnen Store in dem riesigen US-Unternehmen? Wie funktioniert so ein Boxenstopp bei GameStop? IGM besuchte Filialleiter Tim Schirrmeister in seinem GameStop im Wandsbek Quarree und sprach mit ihm \u00fcber den Job.<\/strong><\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM: Moin, magst du vielleicht erst mal kurz was zu dir sagen? Wie bist du zu GameStop gekommen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tim Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Sehr gerne, angefangen habe ich mit einer klassischen Ausbildung im kaufm\u00e4nnischen Bereich. Ich habe Einzelhandel, aber auch schon Gro\u00df- und Au\u00dfenhandel gemacht. Und wie bei den meisten GameStop-Mitarbeitern \u00fcblich, bin ich selber Spieler und habe fr\u00fcher viel gezockt. Ich habe vor vier Jahren durch Zufall die Anzeige f\u00fcr die neue Filiale in der Europa-Passage gesehen und mich dort gleich beworben. Nur zwei Wochen hat es gedauert, dann wurde ich vom stellvertretenden Filialleiter zum Filialleiter bef\u00f6rdert und musste direkt Verantwortung \u00fcbernehmen. Ich habe dann vier Jahre lang die Europa-Passagen Filiale direkt in der Hamburger Innenstadt geleitet. Vor zwei Monaten bin ich hierher nach Wandsbek gewechselt. Die Filiale wollte ich schon immer gerne haben, weil ich hier um die Ecke wohne und weil die Filiale mit die st\u00e4rkste im Gebiet ist. Ich musste mich zwar erstmal an die neuen Kollegen und die etwas andere Kundschaft gew\u00f6hnen, aber prinzipiell ist es immer noch dasselbe Konzept.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">\u201eWie bei den meisten GameStop-Mitarbeitern \u00fcblich, bin ich selber Spieler\u201c<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Was meinst du mit anderer Kundschaft? Wie sieht die bei GameStop denn \u00fcberhaupt aus? Wer ist der typische Kunde?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Der durchschnittliche Gamestop-Kunde ist schwer zu beschreiben.\u00a0Das ist total buntgemischt und kommt zum Beispiel auf die Stadtteile an. Von 10-60 Jahren ist alles dabei. In Bezug auf die Filialen, die ich kenne, w\u00fcrde ich sagen, dass die Klientel recht h\u00e4ufig so um die 30 bis Mitte 30 ist, die Generation, die mit der Original PlayStation angefangen hat und schon l\u00e4nger dabei ist. In der Europa-Passage waren das vor allem die Leute, die in den umlegenden B\u00fcros gearbeitet haben und dann in der Mittagspause gekommen sind. Entsprechend gingen dort insbesondere die 16er- und 18er-Titel mit hoher Frequenz. Au\u00dfer nat\u00fcrlich zu Weihnachten, da ist es typisch, dass die Casual-Gamer kommen. Die Muttis, Vatis und Omas, die dann f\u00fcr die Kiddies Geschenke suchen.Hier in Wandsbek ist das etwas gemischter, da treffen vor allem auch unterschiedliche soziale Schichten aufeinander. Es kann dir hier schon mal passieren, dass ein Kassiervorgang mit einer schwarzen AmEx abgeschlossen wird, und der n\u00e4chste Kunde danach zahlt mit einem Haufen 10 Cent St\u00fccke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Und die j\u00fcngere Klientel? Die unter 18-J\u00e4hrigen, wie schaut es bei denen aus?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:\u00a0<\/strong>In der Europa-Passage sind sie ein relevanter Faktor, dort hast du eine hohe Besucherzahl \u2013 gerade was Schulklassen und Urlauber angeht, also entsprechend auch j\u00fcngere Klientel. Alleine durch die vielen Klassenfahrten hatten wir in der Europa-Passage eine hohe Frequenz an jugendlichen Gamern. Das habe ich hier in Wandsbek so gar nicht. Deswegen steht hier auch keine einzige Demo-Konsole. In der Europa-Passage steht zu jedem System eine \u2013 zumindest als ich da war \u2013 und ab ca. 14 Uhr am Nachmittag werden die Konsolen regelm\u00e4\u00dfig genutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Apropos Ausstattung: Als Filiale einer gro\u00dfen Kette bleibt die Frage ja nach der Freiheit, solche Entscheidungen selber zu treffen. Was darfst du entscheiden in Bezug auf Ausstattung, Dekorationen und so weiter?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:\u00a0<\/strong>Man hat schon Spielraum, kann viel selber entscheiden. Wir haben unsere Vorgaben, wie die Deko auf bestimmten Fl\u00e4chen auszusehen hat \u2013 daf\u00fcr gibt es einen monatlichen Werbeplan \u2013 aber in dem vorgegeben Rahmen kann man selber schon einiges machen. Werbemittel und bestimme Platzierungen sind vorbestimmt, aber wie man den Gesamteindruck in Kombination mit der Ware gestaltet, steht dem jeweiligen Filialleiter frei. Da siehst du schon Unterschiede, wenn du mal in anderen Stores bist.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">\u201eMan hat Spielraum, kann viel selber entscheiden\u201c<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Wie steht es mit den Eink\u00e4ufen? Wie viel entscheidet ihr selbst in Bezug auf die Best\u00fcckung mit Ware und die Vorlieben eurer Kunden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Unsere Neuware kommt aus dem Zentrallager. Wir selbst haben darauf \u00fcber die Zahl unserer Vorbestellungen Einfluss. Generell bekommen die L\u00e4den alle dieselbe Bandbreite an Titeln. Und der Einkauf daf\u00fcr l\u00e4uft zentral. Wenn wir viele Vorbestellungen haben, dann bekommen wir auch gen\u00fcgend freie Ware dazu. Bei kleineren Titeln ohne gro\u00dfe Vorab-Nachfrage bekommen wir entsprechend auch kleinere Mengen. Und damit sind wir bisher immer gut gefahren. \u00dcberraschungen haben wir in dieser Hinsicht noch nicht gehabt \u2013 da ist vom Einkauf immer gute Arbeit geleistet worden. Das mag auch mit an einer gewissen Gleichf\u00f6rmigkeit der Nachfrage in allen GameStop-Filialen liegen. Deshalb ergibt es sich zum Beispiel nicht, dass so gro\u00dfe regionale Unterschiede entstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Ist der Konzern denn eher dominant oder sind die auch kritikf\u00e4hig?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:\u00a0<\/strong>Es ist jetzt nicht so, dass GameStop die gro\u00dfe seelenlose Kette aus den USA ist. Im Gegenteil, ich finde, die Leute, die hier arbeiten, lieben ihren Job und haben Spa\u00df an der Arbeit. Das tragen sie auch an die Kunden weiter. Die Firma ist auch kritikf\u00e4hig. Ich gebe dir ein Beispiel f\u00fcr die Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung: Seit einiger Zeit haben wir wieder ausgew\u00e4hlte Importe im Programm. Zwar vertreiben wir haupts\u00e4chlich die USK-Titel, aber dass wir ausgesuchte PEGI-Importe haben, ist ein Zugest\u00e4ndnis an uns, die Verk\u00e4ufer, weil wir es vehement gefordert haben. Wir wollten zumindest ausgew\u00e4hlte Importe im Programm, weil die Kundennachfrage da ist. Wir k\u00f6nnen zwar nicht jeden Titel als Import anbieten, aber bei wichtigen Titeln ist das jetzt machbar. Das haben wir im Konzern durchgesetzt, weil wir gesehen haben, dass bei den gro\u00dfen Ab 18-Titeln die Leute lieber zum Import bei kleinen unabh\u00e4ngigen L\u00e4den greifen und eben nicht die USK-Version kaufen. Und das hat GameStop eingesehen und die Einkaufsstrategie ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:<\/strong>\u00a0Konkurrenz ist ein gutes Stichwort. Wie handhabt ihr das hier vor Ort?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0In Wandsbek gibt es nicht viel direkte Konkurrenz. Der n\u00e4chste Media Markt ist hier recht weit weg. Dann ist die Stra\u00dfe runter ein Conrad, die haben jetzt neuerdings auch Spiele. In den meisten F\u00e4llen sind aber Media M\u00e4rkte die direkte Konkurrenz \u2013 in Hamburg zum Beispiel am Ph\u00f6nix-Center oder auch in Billstedt, da sitzen die M\u00e4rkte gleich gegen\u00fcber.Da schauen beide Seiten halt schon regelm\u00e4\u00dfig, was der andere f\u00fcr Preise macht. Wir gehen aber nur bis zu einem gewissen Schritt mit. Und hier in der Gegend gibt es eben auch noch einen kleinen freien Laden. Ich merke aber nicht wirklich, dass wir Konkurrenten sind. Ich war ein oder zweimal privat in diesem Laden, aber sonst haben wir nicht wirklich was miteinander zu tun.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eGenerell bekommen die L\u00e4den alle dieselbe Bandbreite an Titeln\u201c<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Was l\u00e4uft denn bei euch besonders gut?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Spiele, die am meisten in die Kasse bringen, sind auf jeden Fall immer noch die Serien, die schon ein paar Jahre laufen und dann jedes Jahr einen neuen Titel rausbringen.\u00a0Call of Duty, Battlefield, FIFA laufen immer noch sehr gut, Crysis 3 wird bestimmt wieder gut laufen, GTA 5 k\u00f6nnte ein Anw\u00e4rter auf das Spiel des Jahres werden, eventuell auch der neue BioShock-Titel. In Sachen Plattformen verkaufen wir haupts\u00e4chlich Konsolen-Titel. PC ist bei uns mit den Jahren weniger geworden. Ich wei\u00df nicht genau warum, aber vielleicht ist es ein Kostenfaktor bei den Kunden. Um auf dem PC einen aktuellen Titel spielen zu k\u00f6nnen, musst du ja teilweise alle 2-3 Monate das Ding aufr\u00fcsten. Ich glaube nicht, dass die Kunden da wirklich Bock drauf haben. Die Konsole ist da einfach angenehmer, die hat eine gute Grafik, ist von den Preisen her kein so gro\u00dfer Unterschied mehr\u2026 und das Gebrauchtgesch\u00e4ft macht einen wichtigen Teil unseres Umsatzes aus. Bei uns hier in Wandsbek l\u00e4uft der Ankauf immer recht gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Ist das in der Europa-Passage anders? Geben die Leute dort mehr Geld aus oder wieso f\u00e4llt dir das hier so auf?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Ja, das stimmt tats\u00e4chlich. Die Leute hier drau\u00dfen in Wandsbek geben anders Geld aus. Die Kunden greifen hier eher mal zu den gebrauchten Titeln oder nutzen unser Umtausch-Angebot. Das ist hier ein echter Renner. Wir bieten an, zwei Titel von einer Liste einzutauschen und der Kunde kann dann f\u00fcr 9,99 Euro einen neuen Titel mitnehmen. Das Angebot ist extrem beliebt. Da merkst du schon, dass die Leute ein bisschen auf den Euro schauen. Aber man kann jetzt nicht sagen, dass die Leute kein Geld ausgeben. Die Wandsbeker spielen viel und gerne. Du hast gen\u00fcgend Leute hier, die am Anfang des Monats vorbeikommen und sich standardm\u00e4\u00dfig mit ein oder zwei Titeln eindecken. Die siehst du dann am n\u00e4chsten Ersten wieder, an dem sie die Spiele dann wieder eintauschen und neue Spiele mitnehmen. Das hast du jeden Monat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Ist der Job dann manchmal eine Herausforderung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schirrmeister:<\/strong>\u00a0Nein, ich finde eigentlich nicht. Spiele sind eine sehr verkaufsfreundliche Ware, weil die meisten Kunden einfach klar wissen, was sie haben wollen. Wenn man sich bei Games gut auskennt \u2013 und nach ein paar Jahren kennt man jeden Titel \u2013 dann ist der Job sehr dankbar. Und wenn du \u00fcberzeugt bist von einer Ware, dann ist es eigentlich egal, was du verkaufst. Ich k\u00f6nnte sicher auch mit derselben Inbrunst Klamotten verkaufen, aber es ist von der Klientel schon einfach sehr interessant, im Games-Bereich zu arbeiten. Du bist immer mit jungen Leuten zusammen und hast ein sehr lockeres Klima. Das w\u00fcrde ich nicht missen wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IGM:\u00a0<\/strong>Ein sch\u00f6nes Abschluss-Statement. Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. ? (ls)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen in IGM 02\/2013 und auf <a href=\"http:\/\/igmonline.de\/magazin\/interview\/das-wuerde-ich-nicht-missen-wollen\" target=\"_blank\">igmonline.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erfolgsstory der laut eigenen Angaben gr\u00f6\u00dften Einzelhandelskette des Entertainment-Softwarebereichs beginnt im Jahre 1984 mit \u201eBabbage&#8217;s\u201c einem einzigen Spiele-Laden in<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2183,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[7,8],"tags":[402,415,208,26],"class_list":["post-2182","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gamefeatures","category-interviews","tag-games-features","tag-gamestop","tag-handel","tag-interview"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2182"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2185,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2182\/revisions\/2185"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}