{"id":3339,"date":"2013-08-04T12:08:37","date_gmt":"2013-08-04T11:08:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=3339"},"modified":"2013-08-04T12:09:30","modified_gmt":"2013-08-04T11:09:30","slug":"der-maschinist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=3339","title":{"rendered":"Der Maschinist"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen Maschinenteilen f\u00fchlt er sich am wohlsten. Nicht nur beruflich hat Benjamin Rieck (30) am liebsten mit Federn, Zahnr\u00e4dern, Kolben und Kabeln zu tun. Sein Faible geht ihm dank seines Sleeve-Tattoos nun buchst\u00e4blich unter die Haut.<\/p>\n<p><!--more-->Es ist ein unscheinbares, geradezu idyllisch gelegenes Rotklinkerhaus irgendwo mitten in Schleswig-Holstein. Im Garten bl\u00fchen die Narzissen, ein Kombi steht in der Einfahrt und alles hier erinnert an d\u00f6rfliche Gem\u00fctlichkeit. Die Nachbarn gr\u00fc\u00dfen freundlich, wenn Benjamin Rieck am sp\u00e4ten Nachmittag von seiner Arbeit nach Haus kommt \u2013 man kennt sich. Seine zwei Katzen, Heidi und Peter, warten schon sehns\u00fcchtig an der T\u00fcr auf den gelernten Kfz-Mechaniker und lassen ihm kaum Zeit die Jacke auszuziehen, bevor sie vehement seine Aufmerksamkeit fordern. Hier ist einer der wenigen Orte in seinem Leben, an dem Rieck das Weiche und Organische vorzieht. \u00dcberall sonst hat das Mechanische Vorrang.<\/p>\n<p>Auf der Arbeit, als Vorarbeiter in einer gro\u00dfen Bauschlosserei, ist Rieck f\u00fcr den korrekten Ablauf der Auftr\u00e4ge verantwortlich. &#8222;Ein Gro\u00dfteil des Jobs findet im B\u00fcro statt, aber ich kann auch jederzeit in die Werkstatt und selber Hand anlegen. Das ist ein gro\u00dfer Luxus f\u00fcr mich. Ich liebe Maschinen und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.&#8220; Diese Leidenschaft f\u00fcr Maschinen durchzieht sein ganz Leben.<\/p>\n<p>Er ist gerade einmal 18 als er sich, kurz vor dem Abschluss seiner Kfz-Mechaniker Lehre, zum ersten Mal t\u00e4towieren l\u00e4sst. Ein befreundeter T\u00e4towierer ist bereit zum Freundschaftspreis ein wenig zu experimentieren. Riecks erstes Tattoo entsteht in Etappen, privat und ohne Konzept, immer wieder erweitert, wenn Zeit und Geld es zulassen. Inspiriert von H.R. Gigers Werken l\u00e4sst Rieck sich ein biomechanisches Motiv auf Oberarm und Brust stechen. Die Verbindung von Mensch und Mechanik (s. Kasten) ist f\u00fcr ihn Ausdruck seiner zweiten Leidenschaft. In seiner Freizeit schraubt Rieck an Motorr\u00e4dern, baut Street Fighter und f\u00e4hrt diese mit gro\u00dfer Freude an Wochenenden zu Shows und Wettbewerben. Sein Leben ist auf das Hobby ausgerichtet, der Street Fighter mit seinen 150 PS bringt ihn binnen Sekunden auf 100 km\/h. Aus dieser Zeit stammen der markante Schriftzug &#8222;Ride Hard, Live Free&#8220; und der Stern an seinem Ellenbogen, Zeichen der Freiheit, die der Rausch der Stra\u00dfe ihm gibt. Doch das Limit f\u00fcr Geschwindigkeit setzt der Mensch, nicht die Maschine.<\/p>\n<p>Es ist ein anderer Mensch der Rieck zum ersten Mal seine biologischen Grenzen aufzeigt. Als er auf einer Landstra\u00dfe mit der Maschine ein Fahrzeug \u00fcberholt, biegt vor ihm pl\u00f6tzlich ein anderes Fahrzeug unerwartet ab \u2013 Rieck bleibt nur die Vollbremsung, doch es ist zu sp\u00e4t. Das leichte und extrem leistungsstarke Motorrad ist nach dem wuchtigen Aufprall vollkommen zerst\u00f6rt. Rieck hat Gl\u00fcck, er \u00fcberlebt, muss aber in den folgenden zwei Jahren langwierige Krankenhausaufenthalte \u00fcber sich ergehen lassen. &#8222;Ich war zwei Jahre lang immer wieder im OP, die Narben auf meinem anderen Arm sind eine immer w\u00e4hrende Erinnerung.&#8220; Sein K\u00f6rper wird dank der Arbeit der Chirurgen wieder zusammengesetzt, die Mechanik wieder zum Laufen gebracht.<\/p>\n<p>Nach dem Unfall kehrt Rieck der Street Fighter Szene den R\u00fccken, f\u00e4hrt zwar noch Motorrad, aber nicht mehr so aggressiv wie fr\u00fcher. Den Kick verlagert er auf eine andere Form des Radsports. Er greift zum manuell-mechanischen Antrieb, wird ein As auf dem Dirt Bike und holt sich den Nervenkitzel nun im Nachbarort, wo er zusammen mit anderen Bikern einen Parcours mit Rampen und Hindernissen gebaut hat. Auf der von Rieck ins Leben gerufenen DirtRanch, so der Name des Parcours, ersetzen Spr\u00fcnge, Saltos und Drehungen mit Mountainbikes nun den Adrenalinrausch der Street Fighter. Ganz ohne Blessuren f\u00fcr das zu weiche Material Mensch geht das nat\u00fcrlich auch nicht von statten. &#8222;Ja, Unf\u00e4lle sind bei den Stunts, die wir machen schon vorprogrammiert. Ohne geht es nicht.&#8220; Aber Bikes kann man reparieren, Knochen heilen.<\/p>\n<p>Vor zwei Jahren dann die Entscheidung, der Biomechanik den R\u00fccken zu kehren und die unterschiedlichen Tattoos in ein Gesamtkonzept zu bringen. Die \u00dcberarbeitung dauert 14 Monate und umfasst den gesamten Arm, die Schulter und die Brust in der Form eines asiatischen Sleeves. Inspiration f\u00fcr die Motivik holt er sich aus seinem bisherigen Leben und seiner Leidenschaft f\u00fcr Mechanisches. &#8222;Das alte Motiv, die Biomechanik, war mir zu weich. Da war mir zu viel Organisches drin.&#8220; Einzigartig sollte die neue T\u00e4towierung sein, blo\u00df nichts Trendiges oder schon einmal Dagewesenes. &#8222;Um die soften Formen der Biomechanik auszuschlie\u00dfen, haben wir bei der Konzeption des Sleeve nun harte, mechanisch-technische Komponenten in den Vordergrund gestellt. Ich habe dem K\u00fcnstler einige Vorgaben gemacht: Gelenke, Federn, Zahnr\u00e4der und mechanische Elemente. Einige biographische Momente sind auch drin. Das k\u00fcnstliche Herz pumpt bei 140 BPM, um meine Techno-Leidenschaft zu symbolisieren. In der Szene habe ich fr\u00fcher viel Zeit verbracht und noch immer ist das die Geschwindigkeit meines Herzschlags. Immer auf Adrenalin. Auch das Barometer geht in die selbe Richtung und repr\u00e4sentiert den st\u00e4ndigen Hochdruck unter dem ich stehe.&#8220;<\/p>\n<p>Doch auch sanftere, private Momente finden Einzug in das Design der T\u00e4towierung. Seine langj\u00e4hrige Beziehung etwa: &#8222;Der digitale Equalizer ist eine Erinnerung an meine Partnerin: er zeigt das Datum unseres Kennenlernens. Ich wollte das verewigen.&#8220;<\/p>\n<p>Der neue Sleeve ist h\u00e4rter als die urspr\u00fcngliche Biomechanik, ist eine eigenst\u00e4ndige Entwicklung von Rieck und seinem Designer Christoph Linker, einen Airbrush-K\u00fcnstler, den er aus der Street Fighter-Szene kennt und mit dem er befreundet ist. Die alten T\u00e4towierungen werden entweder in das Design eingeflochten \u2013 wie etwa der Schriftzug und der Stern \u2013 oder in Form eines Cover-Ups \u00fcberarbeitet. Das biomechanische Original ist nur noch in kleinen Abschnitten \u00fcberhaupt zu erkennen. Linker und Rieck gestalten den Maschinisten-Sleeve im ersten Anlauf \u2013 die Freundschaft hilft dabei, die Lebensmomente und Passionen bildlich einzufangen.<\/p>\n<p>Mit den Entw\u00fcrfen dann macht Rieck sich auf die Suche nach einem Tattoo-Artist, der das Design des Airbrushers auf Haut umsetzen kann. Er wird in Bad Segeberg f\u00fcndig, bei Chris Perera, einem Spezialisten f\u00fcr Asia-Motive. Die Arbeit an so umf\u00e4nglichen Sleeves ist kein Problem f\u00fcr den T\u00e4towierer und die detaillierten Vorlagen helfen dabei, alles wie geplant anzupassen. \u00dcber 5 Stunden t\u00e4towiert Perera in der ersten Sitzung an den Lines des Sleeve, um nicht ein zweites Mal die Schablone aufbringen zu m\u00fcssen. Danach wird in regelm\u00e4\u00dfigen Sitzungen der gesamte Sleeve mit Schattierungen und Fl\u00e4chen gef\u00fcllt bis letztlich der Arm in seiner jetzigen Form vorliegt.<\/p>\n<p>Doch damit ist noch lange nicht Schluss f\u00fcr Rieck. Aktuell hat er Termine, um dem schwarz-wei\u00dfen Motiv noch farbige Akzente hinzuzuf\u00fcgen und er selbst gibt schon etwas verschmitzt zu, dass damit wohl auch noch keine Ende in Sicht sei. &#8222;Der zweite Arm ist ja noch da. Dort sind die ganzen Narben vom Unfall und ich k\u00f6nnte mir vorstellen, diese einerseits zu \u00fcberdecken und sie andererseits thematisch im n\u00e4chsten Sleeve aufzugreifen und mir eine permanente Erinnerung an diese Zeit stechen zu lassen.&#8220; Das Projekt &#8222;Maschinist&#8220; ist f\u00fcr ihn jedenfalls noch nicht abgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>HR Giger und die Biomechanik<\/b><\/h3>\n<p>Hans Rudolf Giger, geboren 1940 in der Schweiz, gilt als einer der einflussreichsten zeitgen\u00f6ssischen K\u00fcnstler der Welt. F\u00fcr sein Design des Alien in Ridley Scotts gleichnamigen Film von 1979 gewann er den Oscar und weltweite Anerkennung und Ruhm. Er besitzt einen Abschluss als Industriedesigner und arbeitet daher nicht nur mit Airbrush, \u00d6l, und Tinte, sondern erschafft auch Skulpturen, M\u00f6bel und sogar Musikinstrumente. Er arbeitet als k\u00fcnstlerischer Berater und Designer f\u00fcr Filmemacher, Musiker, und Architekten.<\/p>\n<p>Er ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine als &#8222;Biomechanoid&#8220; bezeichneten Werke, in denen er Technik, Mechanik und Organisches vermischt und so auf die Technisierung des Lebens hinweist. Die verschlungenen Landschaften aus R\u00f6hrensystemen, die zugleich Tentakel oder Adern sein k\u00f6nnten oder auch die hybriden Humanoiden, bestehend aus Mensch und Maschine sind zu seinem Markenzeichen geworden. Inspiriert von diesen Werken und der deutlichen Vermischung von Technologie und Natur entstand der Tattoo-Stil der Biomechanik, der organische weiche Strukturen mit harten mechanisch-technoiden Aspekten mischt und so zu d\u00fcsteren Bildlandschaften verschmilzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Interview mit dem Maschinisten<\/b><\/h3>\n<p><i>Wie ist die Idee zum Maschinisten entstanden?<\/i><\/p>\n<p>Mein altes Tattoo war ein von Giger inspiriertes Oberarm\/Brust-Tattoo, allerdings war das aufgrund der Umst\u00e4nde mit dem T\u00e4towierer damals nicht ideal gearbeitet. Es war einfach ohne ein Konzept gestochen. Wir haben damals beim T\u00e4towierer zu Hause\u00a0 immer mal wieder dran gearbeitet, es aber nie fertiggestellt. Ich habe mich lange dar\u00fcber ge\u00e4rgert und mich dann vor ein paar Jahren dazu entschlossen, das \u00fcberarbeiten zu lassen. Und dann kam die Idee auf, wenn schon, dann gleich richtig &#8230;<\/p>\n<p><i>Und warum gerade die Maschinen-Elemente als Motiv?<\/i><\/p>\n<p>Die Biomechanik war ein guter Ausgangspunkt, aber das war mir zu weich. Ich wollte h\u00e4rtere Elemente, das Biologische aus dem Ganzen rausnehmen und daf\u00fcr noch mehr auf Dampfmechanik und so etwas hinaus. Das sollte meine Leidenschaft und meinen Beruf aufgreifen. Das Rumschrauben an Autos und Motorr\u00e4dern. Ich wollte Zahnr\u00e4der, Federn, Dampfuhren und \u00e4hnliches haben. Aber ein paar andere Elemente sind auch dabei, wie etwa das Auge, die Totensch\u00e4del. Es ist ein Gesamtbild, dass viele unterschiedliche Aspekte vereint.<\/p>\n<p><i>Wieso hast du einen japanischen Sleeve als Format daf\u00fcr gew\u00e4hlt?<\/i><\/p>\n<p>Das kam sicher auch durch Chris Perera, meinen T\u00e4towierer. Dessen Spezialit\u00e4t sind Asian Tattoos, aber nur wenige lassen sich so etwas stechen. Er versucht mich st\u00e4ndig zu \u00fcberreden, mir den zweiten Sleeve als Asia stechen zu lassen, aber das ist nicht so meins. Die Idee das Format des Sleeves, das ja \u00fcblicherweise in kr\u00e4ftigen Farben und mit sehr weichen, runden Formen wie Tieren oder Blumen gearbeitet wird, mit den harten mechanischen Elementen zu kombinieren fand ich spannend. Gerade der Kontrast der beiden Stile hat mich gereizt.<\/p>\n<p><i>Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Christoph Linker, deinem Designer?<\/i><\/p>\n<p>Christoph arbeitet sehr viel mit Airbrush. Da ich fr\u00fcher sehr stark in der Street Fighter-Szene aktiv war und Motorr\u00e4der umgebaut habe, haben wir uns dar\u00fcber kennen gelernt. Er hat meinen Street Fighter gebrusht und andere Bikes, die ich gebaut habe. Dadurch kennt er meinen Stil und meine Vorlieben sehr gut. Als ich ihm von der Idee des Tattoos erz\u00e4hlt habe, hat er angefangen zu zeichnen. Er kennt mich so gut, dass der gesamte Sleeve im ersten Versuch entstanden ist. Keine \u00c4nderungen, keine Beanstandungen.<\/p>\n<p><i>Und wie war das Stechen selbst? <\/i><\/p>\n<p>Chris Perera aus Bad Segeberg hat das gestochen, aber er war schon ganz froh sich nicht an dem Design probieren zu m\u00fcssen. Wir haben ihm eine Papiervorlage geliefert, die er dann als Schablone auf dem Arm genau angepasst hat. Die gesamten Linien haben wir dann, weil die Schablone zu schwierig anzupassen war, in einer einzelnen Sitzung gestochen. Das waren f\u00fcnfeinhalb Stunden \u2013 eine ziemliche Marathonsitzung. F\u00fcr das Ausf\u00fcllen und Schattieren haben wir uns dann mehr Zeit gelassen, aber die Linien mussten nun einmal drauf sein.<\/p>\n<p><i>Und wie geht es weiter? <\/i><\/p>\n<p>Aktuell wollen wir in den bestehenden Sleeve noch Farbakzente einsetzen. Also die Sto\u00dfd\u00e4mpfer-Federn beispielsweise rot einf\u00e4rben, das Auge blau akzentuieren oder auch die mechanische Anzeige mit einem roten Zeiger versehen. Aber wenn das fertig ist, dann gibt es da ja immer noch den ganzen anderen Arm und ein weiterer Sleeve w\u00e4re schon allein f\u00fcr die Symmetrie sicher interessant. Mal sehen, was Christoph und ich da entwickeln und ob Chris dann Lust hat, das zu stechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In editierter Form erschienen in Perfect Ink #1\/2013.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen Maschinenteilen f\u00fchlt er sich am wohlsten. 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