{"id":3553,"date":"2013-11-25T00:00:58","date_gmt":"2013-11-24T23:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=3553"},"modified":"2013-12-04T10:01:03","modified_gmt":"2013-12-04T09:01:03","slug":"bloss-kein-schaf-mehr-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=3553","title":{"rendered":"Blo\u00df kein Schaf mehr sein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Erk Aicrag ist ein schwer besch\u00e4ftigter Mann. Bekannt d\u00fcrfte der mexikanische S\u00e4nger dem Publikum vor allem als Shouter der Aggro-Electro-Band Hocico sein, mit der er bereits seit Anfang der 1990er Jahre Erfolge feiert. <!--more-->Weil aber seine musikalische Bandbreite deutlich \u00fcber das brutale und harte Spektrum seiner Hauptband hinausgeht, hat Aicrag kurzerhand 2006 ein Soloprojekt gegr\u00fcndet, das Ausdruck seiner Experimentierfreudigkeit ist: Rabia Sorda. Gerade stellte er mit dem Projekt auf dem NCN8 Festival neues Material vor. Mit &#8222;Hotel Suicide&#8220; erscheint n\u00e4mlich bereits das dritte Album, auf dem Aicrag sich irgendwo zwischen Dark Electronic, 80s Synthiesounds und Industrial-Anleihen bewegt. Mal gleitet er in den Pop ab, nur um im n\u00e4chsten Moment wieder schnelle Gitarren in die Musik einflie\u00dfen zu lassen oder kr\u00e4ftig in die Distortion-Pedale zu treten, wenn er seine Wut herausschreit. Und auch vor sanften, ruhigen T\u00f6nen schreckt er nicht zur\u00fcck. Variabilit\u00e4t steht hier im Sound ganz vorne \u2013 auch und gerade im Kontrast zur Hauptband.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es geht um die Transformation, die Zerst\u00f6rung und die Wiederauferstehung des Selbst&#8220;, sagt Aicrag kryptisch \u00fcber das Projekt. Wie die meisten seiner Aussagen, so ist auch alles Material zu Rabia Sorda und &#8222;Hotel Suicide&#8220; ein Teil des enigmatischen Gesamtkunstwerks. Wie bereits auf der im November 2012 vorab erschienenen &#8222;Eye M The Blacksheep EP&#8220;, geht es auch auf dem neuen Album um den Widerstand gegen die Konformit\u00e4t der Zeit: &#8222;Monotonie, Apathie und Resignation haben von unserer Zeit Besitz ergriffen&#8220;, sagt Aicrag und br\u00fcllt gegen das Marionetten-Sein an, das diese Welt von den Menschen erwartet. Die Musik ist f\u00fcr ihn Ausdruck eines Wunsches nach Eigenst\u00e4ndigkeit, nach Rebellion gegen die Zw\u00e4nge, denen man sich ausgesetzt sieht. &#8222;Man sollte Stolz darauf sein, das schwarze Schaf zu sein, wenn alle anderen zum Schlachter laufen und sich der Welt f\u00fcgen. Die machen es sich zu leicht. Wir wehren uns.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Rabia Sorda \u2013 &#8222;Hotel Suicide&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen im Piranha 11\/13<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erk Aicrag ist ein schwer besch\u00e4ftigter Mann. Bekannt d\u00fcrfte der mexikanische S\u00e4nger dem Publikum vor allem als Shouter der Aggro-Electro-Band<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3554,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[133,892,103,891],"class_list":["post-3553","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-gothic","tag-hocico","tag-industrial","tag-rabia-sorda"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3553","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3553"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3553\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3555,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3553\/revisions\/3555"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3553"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3553"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3553"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}