{"id":4775,"date":"2014-06-01T00:00:25","date_gmt":"2014-05-31T23:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=4775"},"modified":"2014-09-22T12:00:39","modified_gmt":"2014-09-22T11:00:39","slug":"haerter-schneller-lauter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=4775","title":{"rendered":"H\u00e4rter, Schneller, Lauter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Eine B\u00fchne, ein langer Tisch, an dem drei Gestalten sitzen und die vor ihnen auftretenden K\u00fcnstler in M\u00f6chtegerns und Talente aufteilen. Markige Spr\u00fcche werden verteilt, Tr\u00e4nen flie\u00dfen &#8230; in neuem Video von Lord of the Lost wird Casting einmal anders gezeigt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch statt talentfreier S\u00e4nger castet die Band f\u00fcr ihre neue Single &#8222;La Bomba&#8220; ein paar Freaks mit viel Provokationspotential \u2013 der Song selbst ist dabei f\u00fcr den Gothic-Bereich ein fr\u00f6hlich-brutales St\u00fcck Persiflage. Zwar donnern noch Gitarrenw\u00e4nde, doch der Salsa-Rhythmus und die klimpernden Keyboards wirken in der Szene schon wie ein sonnig-brasilianischer Stinkefinger gegen alle Klischees. &#8222;La Bomba ist f\u00fcr Lord of the Lost sicher ein Ausnahmesong. Aber er bleibt der Band auch treu&#8220;, meint Chris &#8222;The Lord&#8220; Harms, der Kopf der Band. &#8222;Wir haben schon immer gerne experimentiert und hatten einfach Bock mal einen solchen Song zu schreiben. Ich liebe die Energie und Rhythmus der Songs von Seeed und Peter Fox. Aber mit der Instrumentierung kam ich nicht klar, zu viele Bl\u00e4ser, zu wenig Gitarren \u2013 deswegen habe ich versucht, das mal in ein Lord-Gewand zu stecken.&#8220; So viel Spa\u00df k\u00f6nnte als ketzerisch ausgelegt werden, und entsprechend ist der Song polarisierend. &#8222;Die Leute hassen ihn, oder sie lieben ihn. Aber ehrlich: wir haben statt der \u00fcblichen 10.000 Clicks auf Youtube innerhalb weniger Wochen mehr als 50.000 Clicks bekommen, weil die Leute \u00fcber den Song diskutieren.&#8220; Auffallen ist halt doch \u2013 ganz wie in den Castingshows \u2013 ein Faktor, der zum Erfolg f\u00fchren kann. &#8222;Wir fanden aber auch, die Szene k\u00f6nnte mal ein wenig Abwechslung gebrauchen. Es ist ja auch ganz gesund, sich mal mit neuen Dingen zu besch\u00e4ftigen&#8220;, meint Class Grenayde, der Bassist der Band: &#8222;Unser gro\u00dfer Vorteil ist, dass man von uns schon fast erwartet, dass wir uns nicht an die Regeln halten. Wir haben von Anfang an nicht den geraden Weg genommen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Single bleibt aber eine Ausnahme auf dem Album, der Rest der insgesamt 13 Songs ist dem Genre treu. Eine Tendenz zum gro\u00dfen Auftritt bleibt aber dennoch vorhanden, vereinen die Songs doch m\u00e4chtige Riff-Attacken mit teils sogar s\u00fc\u00dflich-poppig wirkenden Melodien. Auch hier ist der Band anzumerken, wie sehr die Extreme reizen. &#8222;Wir sind ins Studio gegangen und hatten einen Heidenspa\u00df bei den Aufnahmen&#8220;, meint Harms und kann sich das Grinsen kaum verkneifen: &#8222;Wir wollten einfach so richtig auf die Kacke hauen.&#8220; Auch Bassist Grenayde stimmt zu und meint, das Motto der Aufnahmen sei &#8222;h\u00e4rter, schneller, lauter&#8220; gewesen: &#8222;Wir hatten das Gef\u00fchl, dass es jetzt erst richtig losgeht und was sollten wir da wohl anderes tun, als noch mal richtig Gas zu geben und voll aufzudrehen?&#8220; Eben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lord of the Lost \u2013 &#8222;From the Flame Into the Fire&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen im Piranha 06\/2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine B\u00fchne, ein langer Tisch, an dem drei Gestalten sitzen und die vor ihnen auftretenden K\u00fcnstler in M\u00f6chtegerns und Talente<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4776,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[933,4],"tags":[59,133,323,31,24],"class_list":["post-4775","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-musikalisch","category-unkategorisiert","tag-emo","tag-gothic","tag-gothic-rock","tag-musik","tag-stories"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4775"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4775\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4777,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4775\/revisions\/4777"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}