{"id":4826,"date":"2014-09-07T00:00:17","date_gmt":"2014-09-06T23:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=4826"},"modified":"2014-09-27T23:22:40","modified_gmt":"2014-09-27T22:22:40","slug":"sieh-das-licht-des-rocknroll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=4826","title":{"rendered":"Sieh das Licht des Rock&#8217;N&#8217;Roll!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Jahre nach &#8222;Backwards over Midnight&#8220; sind The Durango Riot mit einem neuen Album zur\u00fcck und doch sieht S\u00e4nger Fred Andersson das Werk nicht als Nachfolger, sondern wiederum als Deb\u00fct-Album an.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon damals 2012, hatte Andersson eine eigenartige Z\u00e4hlweise und behauptete &#8222;Backwards&#8220; sei das Deb\u00fctalbum gewesen \u2013 und auch mit &#8222;Face&#8220; ist es nun nicht anders: &#8222;Es f\u00fchlt sich eben so an, was soll ich sagen. Wir sind aufgeregt, v\u00f6llig \u00fcberdreht und freuen uns ein Loch in den Bauch, dass die Platte drau\u00dfen ist. Es ist wie beim ersten Mal, immer noch ist da diese Erwartung \u2013 das ist die perfekte erste Scheibe.&#8220; Dabei war &#8222;Backwards Over Midnight&#8220; nach ihrem eigentlichen Deb\u00fct &#8222;Telemission&#8220; schon die zweite CD \u2013 nur eben die erste mit einem internationalen Outlet, mit einem Star-Producer und mit einer professionalisierten Band. &#8222;Bei der ersten CD waren wir ein chaotischer Haufen und hatten keine Ahnung. Bei der zweiten CD waren wir Fans, die sich selbst als Musiker entdeckten. Joe Barresi hat uns damals viel beigebracht, aber aus heutiger Sicht klingt mir die Scheibe zu glatt, zu perfekt produziert.&#8220; Aus diesem Grund haben sich die vier Jungs aus Stockholm dazu entschieden, den Weg der goldenen Mitte zu gehen. Sie mieteten sich bei Pelle Gunnerfeldt (The Hives, Disco Ensemble, Moneybrother) ein und produzierten ihr Album lokal vor Ort. &#8222;Das war gro\u00dfartig, so direkt ums Eck von zu Hause. Es hat etwas Famili\u00e4res&#8220;, erz\u00e4hlt Andersson: &#8222;Und diesmal waren wir vorbereitet. Wir hatten alle Songs bereits geschrieben, auf Akustikgitarren und ganz professionell. Dann sind wir zu Pelle ins Studio und haben uns wieder wie im Kindergarten benommen und einfach losgezimmert. Die Songs sind perfekt, die Aufnahmen dadurch aber rau und intensiv, fast wie live auf der B\u00fchne.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und in der Tat f\u00fchlt sich &#8222;Face&#8220; wie die perfekte Mischung der beiden Vorg\u00e4nger-Alben an, ungest\u00fcm, aber doch fokussiert. Musikalisch liegen Durango Riot damit immer noch zwischen gro\u00dfem, amerikanischen Stadionrocksound und intensiver europ\u00e4ischer Indie-Kultur. Mal klingen Sie nach den Hives dann wieder nach The Killers \u2013 immer aber findet sich in der Musik die spirituelle Sehnsucht des Rock und die intensive Energie des Punk. &#8222;Mann, selbst Pelle hat uns zuerst die Frage gestellt, was wir eigentlich sind \u2013 also welcher Seite des Atlantik wir uns zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Und wei\u00dft du was? Das ist uns egal, weil beide Seiten ein Teil von uns sind. Wir sind eine skandinavische Band, die Elvis Traum vom Rock&#8217;n&#8217;Roll folgt. Das ist unsere Religion: Rock&#8217;n&#8217;Roll, und Elvis ist ihr Gott. Unser sehnlichster Wunsch ist es, dieser Essenz des Rock n\u00e4her zu kommen. Wenn du dir wirklich M\u00fche gibst als Musiker, dann schaffst du es vielleicht bei einem Song, bei einer Melodie, so zu sein wie Elvis. Dann erhebt dich die Musik und du siehst das Licht.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durango Riot &#8211; &#8222;Face&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen in Piranha 09\/2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Jahre nach &#8222;Backwards over Midnight&#8220; sind The Durango Riot mit einem neuen Album zur\u00fcck und doch sieht S\u00e4nger Fred<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4827,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[933,4],"tags":[18,189,31,24],"class_list":["post-4826","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-musikalisch","category-unkategorisiert","tag-alternative","tag-indie","tag-musik","tag-stories"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4826"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4835,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4826\/revisions\/4835"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}