{"id":4842,"date":"2014-10-10T00:00:05","date_gmt":"2014-10-09T23:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=4842"},"modified":"2014-09-28T14:46:55","modified_gmt":"2014-09-28T13:46:55","slug":"spreewald-sound","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=4842","title":{"rendered":"Spreewald-Sound"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das neue Album der Band Livingston entstand nicht in einem professionellen Studio sondern in einer umfunktionierten Ferienh\u00fctte mitten im idyllischen Spreewald, s\u00fcdlich von Berlin.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Jahr lang haben die Musiker von Livingston sich aus dem Produktionsalltag ausgekoppelt, sich entschleunigt \u2013 wie man auf Neudeutsch wohl sagen w\u00fcrde \u2013, und sich mitsamt des Aufnahme-Equipments in eine Jagdh\u00fctte mitten im Nirgendwo verzogen. &#8222;Wir haben uns Zeit genommen, waren jeden Monat bestimmt eine Woche in der H\u00fctte. Die hatte vier Schlafzimmer, so dass jeder von uns ein Zimmer hatte, um dort mit seinem Instrument und seinem Laptop an Songideen zu basteln&#8220;, erz\u00e4hlt Gitarrist Jakob Nebel \u00fcber den Entstehungsprozess des Albums: &#8222;Nur bei den Aufnahmen wurde es dann chaotisch. Wir hatten echt M\u00fche, das Drumset ins Wohnzimmer zu bekommen. Aber daf\u00fcr konnten wir wirklich jederzeit alles ausprobieren, egal ob das Nachts um drei war oder nicht. Der n\u00e4chste Nachbar war kilometer weit weg. Im Sommer haben wir die T\u00fcren aufgemacht und die Wallachei beschallt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein wenig Chaos war es aber auch, was die Bandmitglieder wieder zur\u00fcck haben wollten. Das letzte Album &#8222;Fire to Fire&#8220; war von ihrem Majorlabel urspr\u00fcnglich abgelehnt worden. &#8222;Die haben uns zur\u00fcck ins Studio geschickt, weil ihnen unser Album nicht gefiel. Und das geschah mit klaren Ansagen, wie die Songs sein m\u00fcssten, bis hin zum Format und den Vorgaben f\u00fcr Radiosingles. Das Album war strikt durchgeplant. Das wollten wir dieses Mal um jeden Preis vermeiden&#8220;, sagt Phil Magee, Basser der Band. &#8222;Wir wollten einen klaren Kopf, keine Einfl\u00fcsse von Au\u00dfen, keine Trends oder Idealvorgaben. Es ging dabei nur darum, uns vier zusammen zu bringen und zu schauen, zu was f\u00fcr einem Sound wir f\u00e4hig sind. Wie wir klingen wollen, wenn kein anderer uns reinredet.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so nahmen sie &#8222;Animal&#8220; selbst\u00e4ndig auf und stellten es dem neuen Label erst vor, als alles fertig abgemischt war. Herausgekommen bei dem Experiment Spreewald-H\u00fctte, ist aber kein Sound, der den R\u00fcckzug der Band transportiert. Vielmehr sind die 12 Songs auf dem Album druckvolle Rock-Hymnen, die gro\u00df produziert klingen: fette Gitarren, volle Synthiew\u00e4nde, volumiger Gesang. &#8222;Es ist total spannend. Wir haben uns von allen Einfl\u00fcssen frei gemacht und dabei wieder einmal festgestellt, dass wir vier einen sehr satten und Mainstream-orientierten Rocksound haben. Livingston als musikalisches Kollektiv ist eine gro\u00dfe Stadionrockband&#8220;, meint Nebel und f\u00fcgt noch an, das f\u00fcr Livingston die Schublade des Mainstream nichts Negatives sein muss: &#8222;Wir m\u00f6gen diesen gro\u00dfen, zug\u00e4nglichen Sound \u2013 und wir f\u00fchlen uns wohl damit. Dennoch hat das Album ja auch raue Kanten, die ebenfalls zu uns geh\u00f6ren. Der Sound von &#8218;Animal&#8216; ist eben das, was uns ausmacht zu diesem Zeitpunkt. Das ist Livingston.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Livingston \u2013 &#8222;Animal&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen im Piranha 10\/2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Album der Band Livingston entstand nicht in einem professionellen Studio sondern in einer umfunktionierten Ferienh\u00fctte mitten im idyllischen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4843,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[933,4],"tags":[987,31,52,24],"class_list":["post-4842","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-musikalisch","category-unkategorisiert","tag-livingston","tag-musik","tag-rock","tag-stories"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4842"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4844,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842\/revisions\/4844"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}