{"id":4878,"date":"2014-11-10T00:00:56","date_gmt":"2014-11-09T23:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=4878"},"modified":"2015-01-26T15:13:31","modified_gmt":"2015-01-26T14:13:31","slug":"ganz-wie-zu-beginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=4878","title":{"rendered":"Ganz wie zu Beginn"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Drei Musiker aus drei erfolgreichen Bands treffen sich in einer Bar in San Francisco. Klingt wir der Anfang eines schlechten Witzes, ist aber der Beginn einer spannenden musikalischen Kooperation.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Mark Engles, Gitarrist der Band, steht das Konzept von Black Map als Antithese zur Arbeit in seiner &#8218;Hauptband&#8216; Dredg da: &#8222;Die Idee von Black Map war es, wieder zu dem Gef\u00fchl zur\u00fcckzukehren, das wir alle am Anfang unserer Karriere hatten. Wir alle drei sind erfolgreiche Musiker, aber in unseren Sounds etwas eingefahren gewesen: Ben [Flanaghan] mit Trophy Fire, Chris [Robyn] mit Far und ich mit Dredg. Dort ist es so, dass einzelne Bandmitglieder wegziehen, man die Musik per Email hin- und herschickt und sich nicht mehr sieht. Alles steht unter gro\u00dfem Druck, muss durchgeplant werden. Bei Black Map treffen wir uns regelm\u00e4\u00dfig in einem Proberaum und jammen ne Runde. Genau so sind auch die Songs entstanden. Es ist alles viel direkter und weniger kompliziert als in den anderen Bands.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit &#8222;&#8230;and we explode&#8220; ver\u00f6ffentlicht das Trio nun ihre erste CD, auf der sie einen dunkel gef\u00e4rbten, rauen und sehr schweren Rocksound pr\u00e4sentieren. Das Album hat Gewicht, dr\u00fcckt m\u00e4chtig aus dem Lautsprecher und erinnert dabei an den Heavyrock-Sound der 90er Jahre. &#8222;Wir wollten ein &#8218;zur\u00fcck zu den Wurzeln&#8216;-Gef\u00fchl f\u00fcr die Platte&#8220;, sagt Engles,&#8220; und haben uns an unsere Anf\u00e4nge in der Musik erinnert. Wir standen im Proberaum und haben experimentiert. Der Sound der entstand ist ehrlich und sollte auf keinen Fall danach klingen, als h\u00e4tten wir uns bei unseren anderen Bands bedient. Wir wollten ein Live-Feeling haben und haben die Songs beim Jammen geschrieben. Dabei sind eben auch die harten Riffs entstanden und dieser druckvolle Sound.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig war Black Map dabei vor allem das Gef\u00fchl sich frei entfalten zu k\u00f6nnen. Auf dem Album schreibt Ben Flanaghan deswegen auch von dem Wunsch aus Situationen zu fl\u00fcchten, die starren, einschr\u00e4nkenden Dinge in die Luft zu jagen und neu anzufangen. Der Titel des Albums ist nicht umsonst die Ank\u00fcndigung einer Explosion: &#8222;Ja, manchmal macht es mehr Sinn einzurei\u00dfen und neu zu bauen statt st\u00e4ndig zu reparieren. Aber ich denke Ben schreibt das nicht aus einer pers\u00f6nlichen Sicht sondern tritt da in eine Rolle. Wenn man das auf uns beziehen will \u2013 was man nicht muss \u2013 dann hei\u00dft das wohl so viel wie, dass wir neue Pfade gehen wollten, neue Ideen ausprobieren wollte. Aber eingerissen haben wir nichts. Wir werden mit den anderen Bands weiterspielen. Black Map ist eine M\u00f6glichkeit wieder da zu stehen, wo wir am Beginn unserer Karriere waren. Es ist eine Freude, ganz ohne Druck und Erwartungen vor Publikum zu stehen und die Menschen von der Musik zu \u00fcberzeugen. So f\u00fchlt es sich nicht nach Arbeit an sondern nach Spa\u00df.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Black Map \u2013 &#8222;&#8230;and we explode&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen im Piranha 11\/2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Musiker aus drei erfolgreichen Bands treffen sich in einer Bar in San Francisco. 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