{"id":4910,"date":"2015-01-08T00:00:20","date_gmt":"2015-01-07T23:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=4910"},"modified":"2015-01-26T16:29:44","modified_gmt":"2015-01-26T15:29:44","slug":"das-fuer-und-wider-des-digitalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=4910","title":{"rendered":"Das F\u00fcr und Wider des Digitalen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In digitaler Form gibt es &#8222;Reborn&#8220; nun schon seit zwei Jahren. Doch um ihre europ\u00e4ische Tour-Aktivit\u00e4ten anzuschieben haben US-Rocker Trapt das Album nun als Deluxe Version physikalisch neu aufgelegt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir arbeiten gerade an unserem neuen Album &#8218;DNA&#8216;, das dann im Laufe des Jahres erscheinen soll. Doch f\u00fcr die aktuellen Touren wollten wir unseren Fans etwas bieten \u2013 und da es &#8218;Reborn&#8216; noch nie physisch gab, haben wir neues Material zugef\u00fcgt und das Album jetzt in Europa erstmals als CD ver\u00f6ffentlicht,&#8220; erkl\u00e4rt S\u00e4nger Chris Taylor Brown. Nach einem soliden Start der Karriere Anfang der 2000er mit einem Deal bei Warner und dem Erfolg der Single &#8222;Headstrong&#8220; hatte die Band irgendwann das Gef\u00fchl, das Label w\u00fcrde viele Chancen verschenken \u2013 unter anderem eben auch in Europa, wo die Band kaum Aufmerksamkeit bekam und im Programm des Majors unterging. Und so trennte man sich, angespornt von den M\u00f6glichkeiten des digitalen Self-Publishings: &#8222;Dank Facebook und \u00e4hnlicher Seiten ist es uns nun m\u00f6glich, auf die Arbeit des Labels zu verzichten und selbst t\u00e4tig zu werden. Da die Labels selber ihre PR ausgelagert haben, k\u00f6nnen wir sogar direkt die gleichen Leute engagieren und haben einen viel direkteren Einfluss darauf, was passiert. Wir haben &#8218;Reborn&#8216; selbst ver\u00f6ffentlicht und 100% der Kontrolle bei uns behalten. Wir managen uns selbst und brauchen somit keine Kompromisse eingehen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA mit einem stark ausgepr\u00e4gten Fan-Netz hat diese Strategie sehr gut funktioniert, wie Brown berichtet und die Band konnte innerhalb k\u00fcrzester Zeit Ihre Facebook-Likes von 50.000 auf 350.000 hochdr\u00fccken. Doch in Europa brauchte man etwas l\u00e4nger, da Fans hier bislang keine Livekonzerte der Band kannten. Ein Angebot f\u00fcr eine UK-Tour kam da gerade recht. &#8222;Wir haben eine solide Fanbasis, um darauf aufbauen zu k\u00f6nnen. Aber wir m\u00f6chten Fans mit dem Album mehr an die Hand geben, damit wir in Europa wachsen k\u00f6nnen. Deswegen haben wir es mit MinusHead als physische CD produziert \u2013 erg\u00e4nzt um neues Material und akustische Versionen,&#8220; so Brown. &#8222;Reborn&#8220; ist also ihre Visitenkarte, die mit eing\u00e4ngigem alternativen Rock, Powerriffs und zarten Akustikelementen durchaus neben Genrevertretern wie Papa Roach oder Linkin Park bestehen kann. Weiteres Material versprechen Trapt f\u00fcr 2015, wenn &#8222;DNA&#8220; erscheinen soll, das die Band per Indiegogo-Kampagne finanziert hat. &#8222;Es ging uns darum, dass Fans an allen Aspekten des Produktionsprozesses beteiligt sind und ein Mitspracherecht haben. Die Kampagne begleitet uns und zeigt sozusagen die Grundbausteinen unseres Selbst \u2013 unsere DNA. Fans k\u00f6nnen das alles sehen. Aktuell schreiben wir sogar noch an den Songs, wollte aber so fr\u00fch wie m\u00f6glich Feedback einholen. Daf\u00fcr ist das Digitale doch ideal.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Trapt \u2013 &#8222;Reborn&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Urspr\u00fcnglich erschienen im Piranha 01\/2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In digitaler Form gibt es &#8222;Reborn&#8220; nun schon seit zwei Jahren. 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