{"id":5389,"date":"2018-05-01T00:00:54","date_gmt":"2018-04-30T23:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=5389"},"modified":"2018-08-04T18:21:50","modified_gmt":"2018-08-04T17:21:50","slug":"can-we-talk-some-more-ein-aufruf-zum-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=5389","title":{"rendered":"Can we talk &#8230; some more? Ein Aufruf zum Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p>Wenn sich eine gro\u00dfe Anzahl von AutorInnen versammelt, dann kann man sicher sein, das eines auf jeden Fall passiert: sie reden viel miteinander \u2013 und manchmal auch \u00fcbereinander oder gegeneinander an. Auf dem Branchentreffen des Phantastik-Autoren-Netzwerks\u00a0kam es letzte Woche nun, nicht zuletzt wegen des zur Kontroverse neigenden Themas \u201eGesellschaft und Politik\u201c zu emotionalen aber erfreulich zivil verlaufenden Diskussionen \u00fcber Vielfalt und Einschr\u00e4nkungen in der Fantastik. Dass diese nicht mit dem Ende der Veranstaltung verebbten, zeigte sich bald auf Twitter (#PAN18), wo allerdings aufgrund der medialen Einschr\u00e4nkung von 140 Zeichen statt komplexem Diskurs vor allem Plattit\u00fcden \u00fcberwogen.<\/p>\n<p>Was aber war passiert, dass die Daumen gl\u00fchten und zwischen AutorInnen und BloggerInnen eine solche Debatte entstand? Ansto\u00df war eine Paneldiskussion zur Verantwortung der Fantastik angesichts von Rassismus, Sexismus und Homophobie, dem ich einen <a href=\"http:\/\/larsschmeink.de\/?p=3038\">Impulsvortrag<\/a>\u00a0voranstellen durfte. Im Impuls ging es mir, wie auch vor einem Jahr <a href=\"https:\/\/www.tor-online.de\/feature\/und-der-ganze-rest\/2017\/04\/can-we-talk-ein-plaedoyer-fuer-mehr-diversitaet-in-der-fantastik\/\">hier auf Tor-Online<\/a>\u00a0darum, ein Bewusstsein f\u00fcr systemische Benachteiligung auch in der deutschen Fantastik zu schaffen \u2013 wenn irgend m\u00f6glich dann sachlich, unaufgeregt und ohne Anklage. Das Panel selbst, das mit Maike Stein, Kathrin Lange und Akram El-Bahay drei AutorInnen aufbot und durch Gudrun Hoffmann-Sch\u00f6nborn als Vertreterin der Blogosph\u00e4re und mich f\u00fcr die Wissenschaft abgerundet wurde, konnte ein paar wichtige Perspektiven aufzeigen, bevor auch das Publikum eine Beteiligung an der Diskussion einforderte.<\/p>\n<p>Problematisch \u2013 wie immer bei thematisch in diesem Feld liegenden Debatten \u2013 ist dabei aber, dass die Beitr\u00e4ge verst\u00e4ndlicherweise emotional werden, pers\u00f6nlich gef\u00e4rbt sind oder durch individuell von Menschen wahrgenommene Angriffe zur Verteidigung vorgebracht werden. So wurde im Laufe der Diskussion einerseits deutlich, dass Gender und Sexualit\u00e4t vom Publikum priorisiert wurden, was ungl\u00fccklicherweise zwei der PanelistInnen, die sich speziell zu Rassismus \u00e4u\u00dfern wollten aus der Diskussion nahm. Es zeigt aber umso mehr, dass wir ganz leicht unsere deutsche Ethnizit\u00e4t als Norm setzen und die anderen Ethnien hinten anstehen m\u00fcssen, wenn wir etwas f\u00fcr uns wichtigeres zu diskutieren haben. Das sollte so nicht sein und ich pers\u00f6nlich bedauere die Auslassung sehr.<\/p>\n<p>Vor allem aber, und das spiegelt sich in der sich ans PAN anschlie\u00dfenden Twitter-Explosion, hat eine Frage die Gem\u00fcter bewegt. Der Moderator fragte das Panel, ob die Fantastik mehr weibliche Protagonisten br\u00e4uchte. Die Frage ist ungl\u00fccklich verk\u00fcrzt und trifft nur sehr oberfl\u00e4chlich das eigentlich zu diskutierende Ph\u00e4nomen der gesellschaftlichen und systematischen Benachteiligung von Frauen (und ebenso wichtig LGBTQ-Menschen oder \u201epeople of color\u201c). Die Frage war \u2013 so glaube ich \u2013 als T\u00fcr\u00f6ffner gemeint, als Sprungbrett f\u00fcr m\u00f6gliche sich anschlie\u00dfende Fragen. Aber sie beinhaltet zu viele Ausgrenzungen und ist missverst\u00e4ndlich. Das Panel reagierte auf den T\u00fcr\u00f6ffner-Mechanismus und formulierte grunds\u00e4tzlich ein Interesse an mehr Heldinnen, mehr Frauenfiguren, mehr Repr\u00e4sentation. Auch im Publikum war viel Zuspruch vor allem von weiblicher Seite zu h\u00f6ren, die generell mehr Frauen in der Fantasy w\u00fcnschen. Dann aber warf ein erfolgreicher und in der Branche hoch gesch\u00e4tzter m\u00e4nnlicher Kollege ein, die Frage sei ein \u201ek\u00fcnstlich produziertes Problem\u201c, da ja ausgerechnet in der deutschen Fantasy kaum ein Mangel an weiblichen Hauptfiguren zu attestieren sei. Widerspruch wurde formuliert, teils hoch emotional, oftmals stark pers\u00f6nlich gef\u00e4rbt und in Teilen \u00fcber das Ziel hinausschie\u00dfend. Aber es war genau dieser Aspekt der Debatte, der dann in vielen verzweigten und sehr unterschiedlichen Bereichen gef\u00fchrten Diskussionen auf Twitter abzeichnete \u2013 vor allem als ein zweiter, ebenfalls sehr erfolgreicher und gesch\u00e4tzter m\u00e4nnlicher Autor dem ersten Kollegen zur Verteidigung zur Seite trat, obwohl der gar nicht anwesend war.<\/p>\n<p>Da Twitter eine komplexe Materie extrem verk\u00fcrzt und Diskurse in hundertfacher Verschachtelung schwieriger zu verfolgen sind, habe ich den Vorschlag gemacht, die Debatte auf Blogs und Foren der Community zu verlegen, wo genau dieser Artikel mein pers\u00f6nlicher Aufruf zum Dialog sein soll. Deswegen starte ich mit meinen Gedanken \u2013 die, wie ich betonen m\u00f6chte, aus meiner komfortablen Situation des \u201estraight white male\u201c geschrieben sind. Folgende Aspekte\/Punkte der aktuellen Diskussion sind mir wichtig:<\/p>\n<h3><strong>Repr\u00e4sentation in der Fantastik<\/strong><\/h3>\n<p>Das offensichtlichste Thema vorweg, da die Frage nach \u201emehr weiblichen Protagonisten\u201c f\u00fcr mich eindeutig zu kurz greift. Es kann keine mathematische Rechnung sein, wie viele Frauen und M\u00e4dchen in einem bestimmten Genre als Hauptfiguren auftreten. Ja, ich w\u00fcrde hoffen, dass dies 50% sind, kann aber weder f\u00fcr noch gegen Behauptungen zur reinen Anzahl argumentieren, da diese nur empirisch mit einer arbeitsintensiven Studie f\u00fcr die Gesamtzahl aller (deutscher, fantastischer) Ver\u00f6ffentlichungen zu belegen w\u00e4ren. Und diese Studie gibt es nicht, bezahlt auch keiner f\u00fcr, denn das Ergebnis w\u00e4re nur ein erster kleiner Schritt. Wichtiger w\u00e4re es, meiner Ansicht nach, die generelle Repr\u00e4sentanz von Frauen in allen Bereichen und Aspekten der Fantastik zu diskutieren \u2013 und zwar vor allem auch qualitativ. Denn es n\u00fctzt ja nichts, eine Heldin zu haben, die effektiv nur ein Mann ist, dem ein anderes Gender angedichtet wurde. Auch Frauenfiguren, die sich in Klischees ergehen oder die nur eindimensionale Plot-Funktionen erf\u00fcllen sind nicht Ma\u00dfgabe f\u00fcr gute Repr\u00e4sentation. Und richtig problematisch ist der Umgang in bestimmten Texten mit Frauen: Vergewaltigung, Misogynie, Abf\u00e4lligkeit. Vielmehr w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, Frauen als vielschichtige, runde und mit komplexen Motivationen ausgestattete Figuren von jeglichen Erz\u00e4hltexten zu sehen, die dort wie auch bei uns in ihrer Gesamtheit die Welt bev\u00f6lkern.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass man eben auch noch einmal kritisch auf die Funktionen der Branche schauen muss. Es gilt zu hinterfragen, ob Frauen in wichtigen Positionen sitzen und Entscheidungen treffen. Dabei ist auch wichtig, dass wenn dies so ist, auch diese Frauen sich der systemischen Benachteiligung bewusst sind und diese nicht unwissentlich perpetuieren. Ja, im Blogging oder unter Lektoren gibt es viele Frauen in der Branche, aber wie viele Verleger, Aufsichtsr\u00e4te und Vorsitzende? Statistiken zur exakten Verteilung mag es geben, sind aber hier nicht mein Argument. Wichtig ist mir die Reflexionsf\u00e4higkeit sowohl seitens der M\u00e4nner als auch der erfolgreichen Frauen, nicht selber Vorbewertungen und Privilegien unterbewusst aufrechtzuerhalten und lieber andere Wege zu beschreiten. Dann w\u00e4ren wir auf dem richtigen Weg.<\/p>\n<h3><strong>Die Gegenargumente<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Problem dieser Art Debatten ist, dass es extrem schwer ist, sich auf sachliche Weise und ohne Angriffe auszutauschen. Vor allem weil beim Zuh\u00f6renden leicht Angriffe ausgemacht werden, ohne dass diese beabsichtigt waren. Gerade auf Seiten von M\u00e4nnern, die sich explizit f\u00fcr politische Ziele einsetzen, die sich bem\u00fchen und f\u00fcr Repr\u00e4sentation k\u00e4mpfen sind schnell argumentativ pers\u00f6nliche Grenzen \u00fcberschritten. Das Argument \u201eich habe doch aber&#8230;\u201c \u2013 so richtig es im speziellen Fall sein mag \u2013 ist in einer systemisch gef\u00fchrten Diskussion aber nicht geeignet eine gesellschaftliche Tendenz zu negieren. Wenn Frauen \u00fcber ihre Erfahrungen mit Benachteiligung reden, reicht die Aussage eines Mannes, dass ihm diese Behandlung nicht bekannt sei, einfach nicht aus. Zu sehr sind systemische Nachteile bei allen Beteiligten vorhanden, als das hier individuelle Aussagen Bestand haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ich kann den Impuls nachvollziehen, sich aus der extrem unangenehmen Situation heraus bewegen zu wollen, weil eine Anklage an das eigene Privileg schmerzhaft ist. Doch ein Verweis auf eigenes besseres Verhalten oder die Meinung, dass eine Benachteiligung in einem bestimmten Bereich nicht so schlimm oder gar nicht vorhanden sei, ist kontraproduktiv. Sie wertet die Aussagen der Betroffenen ab, stellt diese als weniger wichtig oder falsch dar. Der Hashtag #notallmen ist Beleg daf\u00fcr, dass M\u00e4nner sich angegriffen f\u00fchlen, wenn Frauen von allgegenw\u00e4rtiger Benachteiligung und Bedrohung sprechen. Aber selber nicht zu den Bedrohern und Benachteiligern zu geh\u00f6ren, bedeutet auch, aushalten zu m\u00fcssen, dass Frauen eine solch allgemeine Formulierung treffen, um einen Raum f\u00fcr ihre Stimmen zu generieren. Das muss in seiner Allgemeinheit ok sein, damit weibliche Stimmen geh\u00f6rt und nicht diskreditiert werden, damit Systeme als benachteiligend entlarvt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist sch\u00f6n, wenn es in der Fantastik tats\u00e4chlich bereits jetzt viele weibliche Hauptfiguren gibt, aber dennoch kann ich die Forderung nach mehr und besserer Repr\u00e4sentation gut nachvollziehen und sie als solche auch so stehen lassen, ohne Relativierungen. Denn die vielschichtigen Frauen auf dieser Welt finden erst dann Ausdruck und Stimme, wenn sie selbst sprechen. Leider reicht es nicht aus, wenn erfolgreiche M\u00e4nner ihnen eine Stimme \u201eleihen\u201c und sie ins Zentrum ihrer Geschichten r\u00fccken. Repr\u00e4sentation muss auch auf Seiten der Schaffenden geschehen. Und das gilt f\u00fcr alle Bereiche systemischer Benachteiligung.<\/p>\n<h3><strong>Der Verst\u00e4rker<\/strong><\/h3>\n<p>Als letzten Punkt m\u00f6chte ich noch mal auf die Twitter-Diskussionen eingehen, in denen vor allem zwei, drei erfolgreiche Kollegen, die ich pers\u00f6nlich und f\u00fcr ihre Arbeit sehr sch\u00e4tze, mit Vehemenz genau die oben genannten Verteidigungen aufgebaut haben. Hier ging es vor allem darum, dass deren Erfahrungen nicht den Tenor der Kritik widerspiegelten, und dass man sich deshalb gegen die Aussagen wehren m\u00fcsse. Das ist, meiner Ansicht nach umso schmerzlicher, da diese Autoren wirklich zur Speerspitze derer geh\u00f6ren, die sich f\u00fcr Gleichberechtigung einsetzen, sei es durch zentrale Frauenfiguren oder politisches Engagement gegen Rassismus. Ich mag ihre Werke und ich lobe ihre Arbeit f\u00fcr und im Genre und ich g\u00f6nne ihnen den Erfolg.<\/p>\n<p>Dennoch kann ich nicht verstehen, warum sie ihre Plattform \u2013 jeder von ihnen hat mehrere (Zehn)Tausend Fans und Follower, die alle mitlesen und ihre Stichworte hier erhalten \u2013 dazu nutzen, die Forderungen von weniger repr\u00e4sentierten AutorInnen zu negieren. Ich will damit nicht sagen, dass die individuelle Wahrnehmung der Autoren hier nicht stimmt \u2013 sie selber werden das genauso empfunden haben. Doch der \u00f6ffentliche Widerspruch f\u00fchrt dazu, die Debatte zu verlagern oder sie zu verwaschen und vielleicht bei unreflektierten Personen Best\u00e4tigung f\u00fcr weitere systemische Benachteiligung zu generieren. Ich finde, eine Pause zum Nachdenken \u00fcber die eigenen Vorteile und Privilegien kann positive neue Impulse bringen. Sich selbst zu fragen, was an der Position der anderen, mir als Bedrohung oder Angriff vorkommt, kann Erkenntnis generieren. Sich in der eigenen Position zu verschanzen ist bedauerlich, sich komplett aus ihr zu verabschieden ist hinderlich \u2013 gerade weil wir ber\u00fchmte Verst\u00e4rker brauchen, die Forderungen nach mehr Vielfalt und Repr\u00e4sentation in die Verlage und zu den LeserInnen tragen.<\/p>\n<p>Ich hoffe darauf, dass viele Stimmen zu Wort kommen und dass dieser Beitrag als Aufruf zu einer Debatte gesehen wird. LeserInnen, AutorInnen, BloggerInnen und VerlegerInnen bitte ich ihre Repliken hier in den Kommentaren zu hinterlassen \u2013 als kurzen Kommentar oder mit Link zu euren Seiten. Gerne auch dort dann einen Link zu diesem Text, so dass wir vielleicht bald ein Netz aus Seiten haben, auf denen wir \u00fcber das Thema ausf\u00fchrlich diskutieren k\u00f6nnen.\u00a0 Danke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich erschienen auf <a href=\"https:\/\/www.tor-online.de\/feature\/buch\/2018\/04\/brauchen-wir-mehr-frauenfiguren-in-der-phantastik\/\">TOR ONLINE<\/a> am 24.04.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich eine gro\u00dfe Anzahl von AutorInnen versammelt, dann kann man sicher sein, das eines auf jeden Fall passiert: sie<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5390,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[942,1144,114],"tags":[77,1155,1146,1154,1145,1153],"class_list":["post-5389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-diverse","category-fantastik","category-kolumnen","tag-fantastik","tag-rassismus","tag-repraesentation","tag-sexismus","tag-tor","tag-twitter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5389"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5391,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5389\/revisions\/5391"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5390"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}