{"id":5404,"date":"2017-06-01T00:00:57","date_gmt":"2017-05-31T23:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wortraub.com\/?p=5404"},"modified":"2018-08-04T19:18:06","modified_gmt":"2018-08-04T18:18:06","slug":"mit-marx-und-co-zu-neuen-welten-vom-unmoeglichen-ende-des-kapitalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wortraub.com\/?p=5404","title":{"rendered":"Mit Marx und Co. zu neuen Welten \u2013 Vom unm\u00f6glichen Ende des Kapitalismus"},"content":{"rendered":"<p>Der Literaturwissenschaftler Fredric Jameson hat <a href=\"https:\/\/newleftreview.org\/II\/21\/fredric-jameson-future-city\">einmal darauf hingewiesen<\/a>, dass es leichter sei sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Die kapitalistische Zukunft sei nichts weiter als eine \u201emonotone Wiederholung dessen, was schon lange hier sei\u201d und es bed\u00fcrfe \u2013 legt man seine Worte etwas freier aus \u2013 der Science Fiction als Genre, um eine Zukunft zu denken, die jenseits des \u201eMoebiusstreifens des sp\u00e4ten Kapitalismus\u201c liege, jenseits des sich selbst-erhaltenden Systems, das uns umgibt und gefangen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich ist es selbst f\u00fcr die \u201eSuperhelden der Demokratie\u201c, wie meine Kollegin Lena Falkenhagen AutorInnen in ihrer <a href=\"http:\/\/www.tor-online.de\/feature\/buch\/2017\/04\/warum-autoren-die-superhelden-der-demokratie-sind\/\">Kolumne<\/a> nennt, recht schwer, sich geistig aus den Klauen des kapitalistischen Systems zu befreien. Lena selbst fordert im Text entsprechend nicht etwa revolution\u00e4r ein v\u00f6llig neues System, das Arbeit und dessen Wert f\u00fcr die Gesellschaft neu verhandelt, sondern schlicht einen staatlich zu leistenden Ausgleich f\u00fcr den kreativen Output von AutorInnen, der im Diskurs um demokratische Ideale als wertvoll zu sehen sei. Angesichts von Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung \u2013 und all der realen Bedrohung f\u00fcr unseren sozialen Status Quo \u2013 lohnt es sich aber eben doch, etwas tiefer in die Schatzkammer der SF zu schauen und nach dem Ende des Kapitalismus zu suchen.<\/p>\n<h3>Es geht noch schlimmer<\/h3>\n<p>Ein erster kursorischer Blick auf die SF und deren Output l\u00e4sst dabei nicht gerade Hoffnung aufkommen, zeichnen viele Romane, Serien und Filme doch ein eher d\u00fcsteres Bild der Zukunft, in dem Kapitalismus nicht etwa abgeschafft wird, sondern sich noch in Intensit\u00e4t und Ruchlosigkeit ins Extrem steigern l\u00e4sst. Die hyperkapitalistischen Visionen des Cyberpunk, von Gibsons <em>Neuromancer<\/em>, \u00fcber Sterlings <em>Inseln im Netz<\/em>, bis hin zu Shirleys <em>Eclipse<\/em>-Trilogie verhei\u00dfen eine Welt, in der Nationen sich geschlagen geben und Konglomerate die Macht \u00fcbernommen haben \u2013 inklusive der Aufgaben von Polizei und Milit\u00e4r. Der Film <em>RoboCop\u00a0<\/em>etwa projizierte schon 1987 kapitalistische Interessen auf dieses Gebiet und prophezeite mit Omni Consumer Products eine Mischung aus privatem Sicherheits- und Polizeidiensten wie Blackwater und profitorientierten Gef\u00e4ngnissen der American Correctional Association. Leben und Tod Einzelner oder eben auch ganzer Bev\u00f6lkerungsgruppen werden somit zu Werten auf einem gnadenlosen Markt. Auf die Spitze getrieben wird diese \u201eNekropolitik\u201c (ein kluger Begriff von <a href=\"https:\/\/www2.warwick.ac.uk\/fac\/arts\/english\/currentstudents\/pg\/masters\/modules\/postcol_theory\/mbembe_22necropolitics22.pdf\">Achille Mbembe<\/a>) des kapitalistischen Systems von James Corey in <em>Leviathan erwacht <\/em>(und der darauf basierenden SyFy-Serie\u00a0<em>The Expanse<\/em>), in dem ein Konzern einen ganzen Planetoiden mit Millionen Menschen als Versuchsfeld f\u00fcr genetische Mutationen missbraucht.<\/p>\n<p>Manchmal aber ist es nicht nur die biologische Masse die z\u00e4hlt, sondern ganz klassisch die Arbeitskraft. In Max Barrys Roman <em>Logoland\u00a0<\/em>etwa ist selbst die Regierung privatisiert und die Menschen \u201egeh\u00f6ren\u201c den Firmen, f\u00fcr die sie arbeiten \u2013 bis hin zur \u201eAdoption\u201c der Mitarbeiter, so dass jeder den Firmennamen als Nachnamen f\u00fchrt (z.B. Tom Apple, Michael Nike, Sarah Pepsi). \u00c4hnliche Identit\u00e4tsbildung findet auch in Marge Piercys Roman <em>Er, Sie und Es\u00a0<\/em>statt, in dem \u00a0Konglomerate ganze St\u00e4dte und Regionen kontrollieren und das Leben zu 100% dem Konzern verschrieben ist \u2013 eine K\u00fcndigung kommt hier Hochverrat und lebenslangem Exil gleich. Die Firma wird zum Sinn und Identit\u00e4t stiftenden Element des Lebens. Als Mensch ist man nur durch seine Arbeitskraft bestimmt \u2013 wer diese kauft, kauft zugleich das Recht \u00fcber den Menschen frei zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Mit der Intensivierung des neoliberalen Grundgedankens einer individuellen Verantwortung f\u00fcr Erfolg und Leben wird diese Verschr\u00e4nkung von Arbeitskraft und Person noch weiter auf die Spitze getrieben. Wer hart arbeitet, der hat Erfolg und ist somit ein produktives und wertvolles Mitglied der Gesellschaft. Wie brutal eine solche bis ins Extrem gedachte Individualisierung ist, zeigt etwa die Folge \u201eDas Leben als Spiel\u201c der ersten Staffel der britischen TV-Serie <em>Black Mirror<\/em>, in der die Figuren jeden Tag f\u00fcr ihre Existenz arbeiten m\u00fcssen. Jede Handlung kostet Geld und wird direkt vom Gesamtwert des Lebens abgezogen. Eine Weigerung sich am Konsum zu beteiligen und etwa die lautstarke und alles dominierende Werbung anzuschauen, kann wiederum nur durch Bezahlung einer Strafgeb\u00fchr erreicht werden. Konsum ist allumfassend und der Wert des menschlichen Lebens l\u00e4sst sich direkt an Zahlen festmachen. Ein \u00e4hnliches Konzept verfolgt auch der Film <em>In Time<\/em>, in dem die Arbeitskraft direkt in Lebenszeit umgesetzt wird und jeder Mensch mit einem stetig heruntertickenden Countdown seinen Tod vor Augen hat. Wer nicht arbeitet oder \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse lebt, der kann sein Leben \u201everrinnen\u201c sehen.<\/p>\n<p>Was diesen Visionen gemein ist, ist die Erhaltung und extreme Steigerung von im System des Kapitalismus angelegten Strukturen \u2013 und dazu geh\u00f6rt eigentlich immer, dass es Menschen gibt, die von ihrem Besitz profitieren und sich auf Kosten anderer bereichern. Das System von Kapital, das die Produktionsmittel kontrolliert und die Arbeitskraft anderer ausnutzt um sich selbst zu erhalten und Mehrwert zu generieren ist immer gleich. Die dystopischen Visionen der SF machen deutlich, welch Potential f\u00fcr Ausbeutung im Kapitalismus inh\u00e4rent ist. Doch was, so fragt man sich, bietet die SF als Alternative an? Welche M\u00f6glichkeiten gibt es, hier mit positivem Einfluss etwas zu bewegen?<\/p>\n<h3>Alte und neue Ideen f\u00fcr eine andere Welt<\/h3>\n<p>Ein offensichtlicher Weg ist der Sozialismus, wie er schon im 19. Jahrhundert von Autoren vor allem des Genres \u201eUtopie\u201c aufgegriffen wurde und seinen ber\u00fchmtesten Vertreter in Edward Bellamys Vision <em>Ein R\u00fcckblick aus dem Jahre 2000 auf 1887\u00a0<\/em>findet. In dem Roman findet sich ein Zeitreisender in der sozialistisch-erleuchteten Zukunft wieder, in der die Nation zentralistisch alle private Produktion \u00fcbernommen hat und die Menschen entsprechend ihrer F\u00e4higkeiten f\u00fcr das Gemeinwohl aller arbeiten \u2013 niemand muss Hunger leiden, es fehlt nicht an Obdach oder anderen grundlegenden Bed\u00fcrfnissen. Allerdings l\u00e4sst Bellamy in seiner Vision vieles offen und begr\u00fcndet den Sozialismus als Ideal, das die Menschen aufgrund einer erleuchteten Evolution erreicht haben, und das sich vom sp\u00e4ter real existierenden Sozialismus dann doch ma\u00dfgeblich unterscheidet. Die Menschen sind eben leider nicht so erleuchtet, dass alle gleichsam das Wohl aller im Auge haben.<\/p>\n<p>Und so wundert es nicht, dass AutorInnen Visionen eines \u00f6kologisch bewussten und auf Gleichberechtigung basierenden alternativen Sozialsystems oftmals in andere Kulturen auf fremden Planeten transportieren, wie etwa Ursula LeGuin in <em>Freie Geister<\/em>, in dem sie eine anarchistische Kultur beschreibt, in der das Gemeinwohl \u00fcber dem Einzelwohl steht und jedes Individuum nur durch Kooperation auf dem rauen Planeten \u00fcberleben kann. Oder Joan Slonczewski, die in ihrem Roman <em>A Door into Ocean\u00a0<\/em>(nie \u00fcbersetzt!) eine egalit\u00e4re Gesellschaft beschreibt, die vollkommen im Einklang und in Kooperation mit ihrer biologischen Umwelt lebt und alle Formen von Macht ablehnt. Beiden Romanen ist gemein, dass die alternativen Ideologien bedroht sind und von kapitalistischen Gesellschaften unter Druck gebracht werden. Der Widerspruch der Lebensentw\u00fcrfe sorgt f\u00fcr den Konflikt in der Handlung \u2013 und zeigt auch dem heutigen Leser noch das Potential menschliches Zusammenleben anders zu denken. Beide Romane gelten daher als typische Vertreter einer \u201ekritischen Utopie\u201c, die eben nicht nach Perfektion sucht, sondern die Widerspr\u00fcche als Ansto\u00df zur Diskussion nimmt.<\/p>\n<p>Letztlich gibt es aber auch Entw\u00fcrfe, die realistisch anerkennen, dass der Kapitalismus eine nicht ganz so leicht zu ersetzende Struktur ist, die es sehr wohl aber abzuschw\u00e4chen gilt. Vor allem die Idee, dass grundlegende Bed\u00fcrfnisse (Kleidung, Nahrung, Obdach, Medizin, Bildung) zugleich auch Rechte eines jeden Menschen sind, wird daher in den Werken der SF aufgegriffen. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens oder einer stark sozial-ausgleichenden Grundversorgung findet sich etwa in Neil Stephensons <em>Diamond Age \u2013 Die Grenzwelt<\/em>, in der durch die \u00dcberflussproduktion der \u201eFeeder\u201c-Technologie einfache Produkte kostenfrei aus Atomen zusammengestellt werden k\u00f6nnen. Jeder hat somit Zugang und Recht auf Mittel des \u00dcberlebens. Der Kapitalismus konzentriert sich vielmehr auf einen Luxusmarkt, der jenseits von durch \u201eMaterie-Compilern\u201c generierten Produkten Werte wie \u201eKunsthandwerk\u201c oder \u201eNaturrohstoff\u201c auslobt. Auch diese Welt ist in Konflikt, dieser entsteht aber vor allem aus religi\u00f6s-philosophischen Differenzen \u00fcber den Umgang mit der Technologie.<\/p>\n<p>Auch in der Welt der <em>Imperial Radch<\/em>-Triologie von Ann Leckie gibt es eine Grundversorgung, die jedem B\u00fcrger des Radch ein Auskommen erm\u00f6glicht. Das Anrecht auf eine Wohnung, auf Kleidung und Essen ist garantiert, allerdings gibt es dennoch Statusunterschiede. Die Gesellschaft ist in Schichten aufgeteilt, die sich aufgrund von sozialem Kapital (wie es von Soziologe Pierre Bourdieu <a href=\"http:\/\/soziobloge.de\/pierre-bourdieu-die-kapitalarten\/\">beschrieben wurde<\/a>) bilden. Soziale Rituale, Geburt in ein Adelshaus und alte Traditionen bestimmen \u201ekorrektes\u201c Handeln und eine vorgegebene Etiquette, die eben so schwer zu meistern ist, wie das Ansammeln von Reichtum. Hier greift Leckie also auf das Feudalsystem zur\u00fcck und beschreibt so ein altes Sozialsystem, das ebenso wenig einen Ausweg aus Ungleichheit und Ausbeutung bietet, auch wenn materielle Bed\u00fcrfnisse ausger\u00e4umt sind.<\/p>\n<h3>Verwegen denken \u2013 eine Herausforderung f\u00fcr AutorInnen<\/h3>\n<p>Wie schwierig das Neudenken wirklich ist, zeigt vielleicht am kreativsten der Roman <em>Backup<\/em>von Cory Doctorow, in dem das materielle Kapital (Geld) durch ein anderes Zahlungsmittel ersetzt wurde. Doctorow entwickelt damit keine Alternative zum Kapitalismus, lenkt aber die Aufmerksamkeit darauf, dass Geld ein ebenso virtueller Wert ist, wie alle alternativen Optionen, die wir entwickeln k\u00f6nnten. In seiner Vision ist die W\u00e4hrung der Zukunft \u201eWhoopie\u201c, basierend auf Respekt und Sympathie f\u00fcr andere Mitmenschen. Doctorow nimmt damit (voraussehend) Bezug auf die \u201eLike\u201c-\u00d6konomie der sozialen Medien, in denen ein Shitstorm (also negativer \u201eWhoopie\u201c) zu Verlust von Kapital f\u00fchrt und virale Videos ihren Protagonisten viele \u201eLikes\u201c, \u201eShares\u201c und \u201eFollower\u201c bringen (also positiven \u201eWhoopie\u201c). Eine \u00d6konomie, die \u201eWhoopie\u201c als W\u00e4hrung nimmt ist also gar nicht mal so abwegig und k\u00f6nnte durchaus die Kaufkraft von Dollar und Euro ersetzen, wie etwa der letzte US-Wahlkampf gezeigt hat. Aufmerksamkeit und \u201eLikes\u201c sind zu realen Werten geworden. Dennoch bleibt das System in diesem Fall kapitalistisch, ersetzt nur eine W\u00e4hrung durch eine andere \u2013 was aber zumindest die reine Zuf\u00e4lligkeit und Ungerechtigkeit der Verteilung in den Fokus r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Was bleibt also von dem Gedankenexperiment? Das keine AutorIn so recht eine perfekte Alternative wei\u00df? Ja, vielleicht. Denn unsere sozio-\u00f6konomisch komplexe Realit\u00e4t l\u00e4sst sich nur bedingt v\u00f6llig neu denken. Was die Romane (und Film\/TV-Produktionen) aber aufzeigen, ist, dass es m\u00f6glich ist, sich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck neuen Ideen zu \u00f6ffnen. Und in der Besch\u00e4ftigung mit Alternativen, seien sie auch nur kleine Teilaspekte, seien sie noch so imperfekt und verbesserungsbed\u00fcrftig, finden wir vielleicht einen Weg doch noch das Ende des Kapitalismus zu denken.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich erschienen auf <a href=\"https:\/\/www.tor-online.de\/feature\/buch\/2017\/05\/vom-ende-des-kapitalismus-in-der-science-fiction\/\">TOR ONLINE<\/a> am 22.05.2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Literaturwissenschaftler Fredric Jameson hat einmal darauf hingewiesen, dass es leichter sei sich das Ende der Welt vorzustellen als das<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5405,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_vp_format_video_url":"","_vp_image_focal_point":[],"footnotes":""},"categories":[942,1144,114],"tags":[1174,77,1173,1172,99,1145],"class_list":["post-5404","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-diverse","category-fantastik","category-kolumnen","tag-autoren","tag-fantastik","tag-kapitalismus","tag-marx","tag-science-fiction","tag-tor"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5404"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5406,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5404\/revisions\/5406"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wortraub.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}