CD-Tipp: The Suicide Machines – Revolution Spring

Die letzten 10 Jahre haben die Detroiter Skapunker von The Suicide Machines mit vereinzelten Konzerten verbracht. Das letzte Album ist schon mehr als 15 Jahre her. Warum also erscheint gerade jetzt eine neue Platte? „Weil wir keinen Bock auf die Nostalgiewelle hatten und lieber was neues beitragen wollten,“ sagt Sänger Jason Navarro. Und so kann sich der geneigte Altfan über neue Songs freuen. Diese bieten mal frisch in den Frühling hüpfenden Skasound, mal Hardcore-Geknüppel, und sind eigentlich doch alle punkrockige Hymnen über die soziale Ungleichheit und die vertrackte politische Situation. Damit knüpfen die vier Musiker an alte Zeiten an, ohne dabei die Perspektive von 2020 zu verlieren. Für Konzert-Pogo ebenso geeignet wie für privaten Genuss und „predictably unpredictable“, wie es auf einem der Songs heißt.