Review: Ghost In The Shell II – Innocence (2006)

Der Artikel ist erschienen in WOM Ausgabe 05/06.

Der kybernetische Agent Batou soll im Jahre 2032 eine Serie von Morden aufklären und verstrickt sich dabei in ein Geflecht unterschiedlichster Realitätsebenen. Traum, Virtualität, Feed-backschleifen seines Gehirns, geklonte Existenz und Wirk-lichkeit verschmelzen und lassen nicht nur Batou gestrandet zurück. Auch der Zuschauer muss bei Ghost In The Shell II: Innocence versuchen, sich ein eigenes Bild aus den philosophischen Versatzstücken zu machen, die die Charaktere lakonisch in den Raum werfen, was nicht einfach ist. Mit gemächlichem Tempo und grandioser Bildsprache, die sich aus Computer-animation und klassischer Zeichnung zusammensetzt, versucht der Film Hilfestellung zu geben, bleibt aber im Endeffekt kryptisch. Keine leichte Kost.