Whoa, Nelly ist zurück

Pop, Folk, Hip Hop und Electro – Nelly Furtado ist so wandelbar wie sonst kaum eine andere Pop-Ikone.

Eine Übersicht über ihr Schaffen

Sie erfindet sich von Album zu Album neu. Die Vielseitigkeit ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden. Im Multi-Kulti des kanadischen Westens wuchs Nelly als Tochter zweier portugiesischer Einwanderer auf und verließ das touristische Städtchen Victoria schnell in Richtung Weltstadt Toronto und einer großer Musikkarriere.

Whoa, Nelly (2000)

„Whoa, Nelly!“ von 2000 ist ihr furioses Debüt. Sie ist gerade 21 und Musik zu machen ist die Erfüllung: „Es fühlt sich an, als würde man sich Hals über Kopf verlieben“, sagt Nelly. Die Songs sind kunterbunte  Popperlen mit Einflüssen von Weltmusik und Hip Hop. Die Mischung kommt an, und das Album wird ein Erfolg.

Folklore (2002)

Bei den Aufnahmen zu „Folklore“ von 2002 ist Nelly mit Tochter Nevis schwanger, die sie fortan überall mit hin nimmt. Das Album ist akustisch und minimalistisch mit vielen Folk-Einflüssen und enthält auch den 2004er Fussball-Hit „Força“.

Loose (2006)

„Loose“ von 2006 ist ein dunkler Electrotrip, den Produzent Timbaland mit Hip Hop und Dance anreichert. Nelly spielt mit Sex und Verführung und ist damit äußerst erfolgreich.

Mi Plan (2009)

„Mi Plan“ von 2009 schwelgt in Latinorhythmen und präsentiert Nelly erstmals auf Spanisch. Das Album war für Nelly ein persönlicher Wunsch: „Es ging um den Ausdruck tiefer Emotionen und das spanische Lebensgefühl.“

The Spirit Indestructible (2012)

„The Spirit Indestruct­ible“, das neue Album, verbindet nun all diese unterschiedlichen Momente zu einem Ganzen. Vor allem aber zeigt es Nelly lebensfroh und inspirierend: „Der Mensch kann so vieles leisten und jedes Hindernis überwinden. Das Album drückt diese Überzeugung aus, ist eine Botschaft an alle, dass sie es schaffen können.“

Universal, ab 14.09.

Ursprünglich erschienen im Prinz 09/2012 und auf Prinz.de.